Liebe Leserinnen, liebe Leser,
vegan oder nicht vegan, der Winter steht vor der Tür. Alles bereitet sich vor,auf das Fest der Liebe, der Familie und Besonnenheit. Zumindest wird einem das suggeriert. Denn Hand aufs Herz, bei all den globalen Herausforderungen weiß man nicht so recht ob und wie man feiern soll. Schließlich leben wir alle auf einer Erde, und durchdie digitalen Möglichkeiten haben wir Zugang zu Informationen. Zu all dem schönen was passiert, aber eben auch zu all dem unschönen. All dem Elend und Leid.Freilich, mir ist bewusst, dass unsere Aufmerksamkeit auf das Gute gerichtet sein sollte. Doch istes auch absolut in Ordnung, solange es Vorwurffrei bleibt, wenn wir mit offenen Augen auf das Blicken was nicht so gut läuft. Das fängt mit dem kleinen Krieg innerhalb unserer eigenen Vier Wände an, und endet mit den großen Kriegen außerhalb unseres Erlebniskosmos. Wie also genieße ich meinen prall gefüllten Weihnachtsteller zum Feste, während andere gleichzeitig nichts zu essen haben? Wie erfreue ich mich an dem neuen Smoking, während andere kaum etwas am Leibe tragen? Wie zelebriere ich die gemütliche Festatmosphäre, während andere kein Dach über den Kopf haben? Für mich ist das ganz einfach. Es darf gefeiert und gelebt werden, was im momentanen Augenblick da ist. Ohne bereuen, ohne irgendwelche schlechten Gefühle, die niemanden weiterbringen und auch keinerlei Tatenergie freimachen. Ohne Doppelmoral mir oder anderen gegenüber. Gleichzeitig hält mich das Wissen um die Situation der anderen, deren Umstände, und die Dankbarkeit für meine Situation wach genug, um zu helfen, wenn ich helfen kann und soll. Freilich, bei akuter Not oder wenn um Hilfe gebeten wird, stellt sich die Frage ob ja oder Nein natürlich nicht.Unterstützungfängt bereits im Kleinen an, und muss nicht gleich bedeuten, dass ich meinen Job an den Nagel hänge, um Kindern in Afrika zu helfen. Denn vor der eigenen Haustür gibt es meist genug zu tun.Niemandem ist geholfen, wenn sich mein psychischer oder physischer Zustand durch meine Hilfe so verschlechtert, dass ich selbst Hilfe benötige. Diese Ausgabe inspiriert hoffentlich dazu, an sich selbst zu denken. Sich selbst etwas Schönes zu gönnen. Und gleichzeitig nicht zu vergessen, was man dem anderen Schönes gönnen oder schenken kann. Wie man dem Gegenüber eine Freude bereitet. Manchmal reicht eine kleine Nachricht, ein kurzer Anruf, eine Spende oder eine Überraschung aus, um dem Leben des anderen einen Anstoß zu geben. Mit positiven Auswirkungen die man sich vorher nicht ausmalen kann.Ich wünsche uns allen eine entspannte Jahresendzeit, ein friedliches Fest und ein klares Mindset um daswas kommt frohen Mutes zu meistern.
Herzlichst,
Markus Megyeri
Eine neue Ausgabe prall gefüllt mit spannenden Artikeln, interessante Menschen, grandiose Fotostrecken, und jede Menge Neues. Exklusives!
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Tatjana Geßler +++ Für Tiere stark


