Welt Vegan Magazin
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Burger nach Dr. Gabriel Cousens

Burger nach Dr. Gabriel Cousens

Phase 1

170 g Walnüsse (4 Stunden eingeweicht und abgespült)
120 g Sonnenblumen oder Kürbiskerne (4 Stunden eingeweicht und abgespült)
1,5 Stück Staudensellerie, fein gehackt,
1 kleine Handvoll Petersilie und Thymian, fein geschnitten
1 Teelöffel Salz
½ Teelöffel Kurkuma
1 Teelöffel Fenchelsamen
Je 1 Esslöffel gelbe und rote Paprika Würfel

Die Walnüsse und Sonnenblumenkerne in der Küchenmaschine fein zu einer hackfleischähnlichen Konsistenz verarbeiten und dann mit den restlichen Zutaten vermengen. Kleine Burger formen und im Dörrautomaten ca. 18 Stunden bei 42 Grad trocknen.

Raw Ketchup

150 g Tomaten
120 g rote Paprika
70 g getrocknete Tomaten
35 g Datteln
Ein kleines Stück Staudensellerie
2 Wacholderbeeren
1 geh. Teelöffel Paprika edelsüss
1 geh. Teelöffel Carob Pulver
½ Knoblauchzehe
1 kleines Stück Zwiebel
2 EL Kokosblütenzucker
2 EL Olivenöl oder kaltgepresstes Rapsöl oder Sesamöl
1 kleiner Schuss Apfelessig oder Balsamico
2 Esslöffel Tamari Soya Sosse
Salz und Pfeffer nach Geschmack

Alle Zutaten im Hochleistungsmixer so lange pürieren, bis alles homogen emulgiert ist.

Nun kann man mit diesen beiden Rezepten bereits einen einfachen Rohkost Burger zaubern, indem man einen Burger auf eine Scheibe Tomate legt, mit Ketchup, frischen Zwiebeln und sauren Gurken belegt, evtl. noch einen Klecks Senf darauf gibt und das ganze in Romana Salatblätter einwickelt. Das ist köstliche, sättigende und eine leichte Variante.

Nun gibt es verschiedene Stufen, diesen Burger auch mit gekochten Komponenten zu integrieren.

Zum einen kann man ganz klassisch ein Weissmehl Burger Brötchen nehmen, es in der Pfanne oder im Toaster etwas grillen, mit einer veganen Mayonnaise bestreichen und dann den Burger wie oben beschrieben einbauen. Die nächstbeste Variante wäre dann, in einer Vollwertbäckerei ein frisch gebackenes Vollwertbrötchen oder gluten-freies Brötchen zu nehmen, um daraus eine wirklich vollwertige Mahlzeit zu machen. Schlussendlich könnte man noch ein Rohkost Brötchen nehmen, wie sie Boris in seiner Raw Chef Akademie unterrichtet.

Wer nun noch normale Pommes dazu wünscht, darf diese natürlich dazu essen. Die nächst gesündere Variante wäre dann, selbst geschnittene Kartoffelecken oder noch besser Süsskartoffel Pommes in Kokosöl auszubraten. Die gesündeste Variante wäre dann wiederum, einen schönen Rohkostsalat dazu zu essen. Auch Süsskartoffel Chips lassen sich ganz einfach roh zubereiten. Dazu geschälte Süsskartoffel in feine Scheiben hobeln und diese bei 42 Grad mindestens 24 Stunden dörren oder bis sie ganz knusprig sind.

An diesem Beispiel sieht man sehr schön, wie man ganz leicht und spielerisch verschiedene Elemente verschiedener Ernährungsformen gut kombinieren kann und daraus eine neue moderne Form gesunder Ernährung kreieren kann. So lässt sich Junk Food plötzlich auch einigermassen gesund geniessen oder anfänglich einfach nur ein paar Elemente durch gesündere austauschen, um sich dann schrittweise oder auch nicht vorzutasten. Ganz ohne steife Regeln oder Dogmen.